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LA GAMBA :


beschäftigt sich vornehmlich mit der Darstellung barocker und vorbarocker Gambenkammermusik. Das Ensemble vereint sämtliche wichtigen Mitglieder der Gambenfamilie, von der Diskantgambe bis zum Violone, wobei es je nach den Erfordernissen der Musik um andere Instrumente oder Singstimmen erweitert wird.
Musikwissenschaftliche Genauigkeit spielt weniger eine Rolle als die Spielfreude und der Spaß am Klang:
La Gamba produce a rich, full-blooded sound, closer to red wine and garlic ... than to the more ascetic English sound...“ schrieb ein englischer Rezensent.
Musik also fürs Ohr, nicht fürs Museum, unbelastet (wenn auch nicht unbeleckt) von musikologischer Gelehrsamkeit.
 

In der Kombination mit Barockvioline, zwei Violen da Gamba und teilweise Cembalo/Orgel hat sich Anfang 1999 ein "Seitenzweig" entwickelt, der Trio-Werke des späteren Barock bietet.
Auch kammermusikalisch besetzte Kantaten stehen auf dem Programm.
 

2000 wurde das Ensemble auf Kammerorchesterstärke ausgebaut für Oratorien- und Opernprojekte, jedoch steht dies nicht im Zentrum der Arbeit von LA GAMBA.
 

Ausgeprägter Sinn für klangliche Expressivität und großes Einfühlungsvermögen in die jeweiligen Gegebenheiten unterschiedlichster Stile haben LA GAMBA im In- und Ausland sehr positive Resonanz erfahren lassen. Auf CD-Veröffentlichungen reagierte die europäische und amerikanische Fachpresse ausgesprochen euphorisch und weist dem Ensemble LA GAMBA einen der ersten Ränge seines Genres zu.
 

Angefangen hatte es anders:
1985 wurde LA GAMBA aus der Gambenklasse der Freiburger Musikhochschule heraus gegründet, weil eine Anfrage für eine Consort-Platte vorlag, aber in Freiburg kein entsprechendes Ensemble existierte. (Noch heute zeichnet sich der Klang von LA GAMBA durch eine enorme Homogenität und Geschlossenheit aus – alle Mitspieler kommen hörbar aus der selben „Schule“.)
Diese erste Langspielplatte („Barocke Kammermusik für Gambenensemble“, auf Christophorus veröffentlicht unter der Nummer SCGLX 74 046) wurde in Concerto von einer (vielleicht verschreckten) Kollegin sehr „kritisch“ besprochen, ausnahmslos alle anderen Rezensionen waren mehr als positiv. In all den Jahren seit 1985 sollte dies die einzige schlechte Besprechung eines Konzertes oder einer Aufnahme bleiben.
So wurde
LA GAMBA trotz dieses „Fehlstarts“ in Concerto zu einem sehr freudvollen Projekt – für die Spieler wie für die Hörer.

Konzerte fanden anfänglich im bescheidenen Rahmen statt im Freiburger Umland und im Raum Bruchsal/Heidelberg. Recht bald aber weitete sich der Aktionsradius des Ensembles aus, es gab inzwischen Auftritte in Berlin, Warschau, Krakau, Mailand, Zürich, London und in vielen anderen interessanten Städten Europas.

 

LA GAMBA is a specialist ensemble devoted primarily to the performance of Baroque and pre-Baroque chamber music for violas da gamba. It brings together the various members of the gamba family from treble-viol to great bass. The viols are supplemented by other instruments or voices as dictated by musical requirements. Recently the ensemble has successfully included a number of contemporary works in its repertoire.
LA GAMBA's well developed awareness of the different musical styles and sensitivity to expressive sound quality have resulted in positive acclaim at home and abroad. Euphoric press reactions to the ensembles CD releases place
LA GAMBA in the forefront of the genre.

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Sie hören:

W.A. Mozart, KV 404a / I, Fuge (nach J.S. Bach)